15 der 16 Bundesländer haben sich auf einen Entwurf zur Reformierung des Glücksspielstaatsvertrages geeinigt. Schleswig Holstein war nicht mit im Boot, hier wurde als einziges Bundesland im September der Glücksspielmarkt im Alleingang liberalisiert. 

Nach dem derzeitigen Stand und wenn der Vertrag dementsprechend unterzeichnet wird, bleibt das Lotto-Monopol erhalten und der Glücksspielmarkt wird für zwanzig private Anbieter geöffnet, nicht wie zuvor geplant nur für sieben Anbieter.
Die Details für die Konzessionsvergabe werden wohl noch detailliert geregelt werden. Die Höhe der Spieleinsatzsteuer soll aber nicht wie geplant 16,5 Prozent, sondern nur 5 Prozent betragen.

Niedersachsen und Hessen wollen überprüfen lassen, ob eine Öffnungsklausel integriert werden kann, die die Übertragung des realen Spiels aus Spielbanken ins Internet ermöglicht.

Der jetzige Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland gilt bis zum 31.12. dieses Jahres.