Kurz vor der Unterzeichnung des neuen Glücksspielstaatsvertrages, der Ende 2011 ausläuft, wird gemeldet, dass es passieren könnte, dass Schleswig-Holstein aus dem Deutschen Lottoblock ausgeschlossen wird. Zumindest sollen das bereits einige der teilnehmenden Lottogesellschaften gefordert haben.

Vor nicht allzu langer Zeit hatten auf der Konferenz der Ministerpräsidenten 15 der 16 Länderchefs für eine Unterzeichnung des Vertrages gestimmt. Kiel war nicht mit im Boot. In Schleswig-Holstein wurde der Glücksspielmarkt weitgehend liberalisiert, was dazu geführt hat, dass dort bereits zahlreiche Lizenzen beantragt worden sind. Hier wird zwar am staatlichen Lotto-Monopol festgehalten, der Markt aber auch für private Anbieter geöffnet.

Was würde bei einem Ausschluss Schleswig-Holsteins passieren?
In diesem Bundesland könnten keine Lottoscheine mehr abgegeben werden. Dadurch würden die Einnahmen der landeseigenen Lottogesellschaft sinken, was wiederum weniger Einnahmen für das Bundesland bedeuten würde.